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Marktgemeinde Eichgraben, Rathausplatz 1, 3032 Eichgraben, Tel.: 02773/44600, Fax: DW 35
zum Land Niederösterreich
Westbahn – Wienerwaldgemeinden gemeinsam initiativ
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v.l.n.r.: VBGM Helmut Peter, BGM Karin Winter, Verkehrsexperte Friedrich Zibuschka, LR Johann Heuras, NÖVOG-GF Otfried Knoll, BGM Martin Michalitsch und BGM Franz Wohlmuth

Die Situation an der Westbahn war für viele Pendler ein Ärgernis. Der aktuelle Fahrplan der ÖBB brachte einen Entfall von Zügen und längere Fahrzeiten aber auch das Versprechen der Pünktlichkeit. So trafen sich die Bürgermeister der WIR-Region um gemeinsame Vorgangsweisen zu koordinieren und um Bahnkunden und Anrainern das Leben leichter zu machen. Ein Dialog mit den ÖBB soll ein optimales Ergebnis für den nächsten Fahrplan 2011 erzielen.

Bei einem Termin mit Landesrat Johann Heuras, Verkehrsexperten Friedrich Zibuschka und Web NOEVOG-Geschäftsführer Otfried Knoll wurden alle Aspekte der Bahn-Problematik besprochen. Die NÖ Verkehrsorganisationsgesellschaft betreibt nicht nur Verkehrsangebote wie die Wieselbusse, sondern sie ist auch die fachkundige Stelle für Verhandlungen mit den ÖBB.

Ein Thema sind nach wie vor die Verspätungen. Auch wenn es deutliche Verbesserungen geben hat ist die Pünktlichkeit noch nicht im zufrieden stellenden Bereich. Neben kurzfristigen Optimierungen für 2011 geht es Bürgermeister Martin Michalitsch auch um eine längerfristige Planung. „Im Dezember 2012 wird die Hochleistungsstrecke in Betrieb gehen, die auch private Anbieter befahren werden. Wir müssen schon jetzt in der Region abstimmen und überlegen, wie der ideale Fahrplan dann ausschauen kann.“

Mit der Hochleistungsstrecke soll der Fern- und Güterverkehr von der alten Strecke wegkommen. „Jetzt kommt es mir darauf an, dass bei den Güterverkehren das Infrastrukturbenützungsentgelt für die neue Strecke nicht billiger ist als das für die alte, denn sonst fährt man auf der alten, billigeren Schiene“, so Bürgermeister Martin Michalitsch. Man müsse das Übel Lärm an der Wurzel packen anstatt teure und wenig wirkungsvolle Lärmschutzwände zu bauen.

Bei dem Gespräch einigten sich die Bürgermeister der Region darauf, diese Themen weiterhin gemeinsam zu bearbeiten. Dazu wird es in der nächsten Zeit eine Datensammlung sowie Gespräche und Bürgerforen geben. Wir bitten Sie daher, uns relevante Zugverspätungen mit Zeit- und Personenangabe an folgende Mailadresse zu übermitteln: eMail Bürgerservice